Sozialkapitalismus

Meine Idee für mehr soziale Gerechtigkeit: Sozialkapitalismus.

Sozialkapitalismus Sozialkapitalismus

Viele reden über Umverteilung. Ich rede über Eigentum.

Nicht die Erträge verteilen, sondern den Besitz

Die klassische Linke will Kapitalerträge besteuern und das Geld neu verteilen. Das ändert aber nichts daran, dass wenige Menschen den Großteil des Vermögens besitzen. Ich setze woanders an: Nicht die Rendite soll umverteilt werden, sondern der Besitz selbst.

Steuern mit Verstand

Ich will Steuern auf Vermögen, Erbschaften und eine Wegzugsbesteuerung. Aber mit hohen Freibeträgen. Der Mittelstand soll nicht belastet werden. Es geht nicht darum, Aufstieg zu bestrafen. Es geht darum, extreme Konzentration von Reichtum zu begrenzen. Wer viel hat, soll mehr beitragen. Aber wer sich hocharbeitet, soll belohnt werden.

Der Staatsfonds: Kapitalmarkt als Werkzeug

Aus diesen Steuereinnahmen wird ein Staatsfonds gebildet. Der Fonds kauft Aktien, Immobilien, Rohstoffe. Er handelt an den Märkten. Das Ziel ist ein breit gestreutes Portfolio, das Marktrenditen erwirtschaftet.

Klingt nach dem norwegischen Pensionsfonds? Ähnlich. Aber der Unterschied ist entscheidend: Der Fonds steht nicht unter politischer Kontrolle. Er gehört der Allgemeinheit. Und seine Erträge finanzieren etwas, das wir alle brauchen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Milliardäre? Nein, danke.

Dass es Milliardäre gibt, halte ich für falsch. In einer modernen Gesellschaft sollte niemand so viel Produktivvermögen allein besitzen. Deshalb: Ab einer bestimmten Unternehmensgröße muss ein anteiliger Teil an den Staatsfonds gehen. Ob börsennotiert oder Familienunternehmen ist mir egal. Die Struktur bleibt gleich. Die Eigentümeranteile wandern.

Das ist keine Verstaatlichung. Die Unternehmen laufen weiter wie gehabt. Aber die Erträge gehören zunehmend allen.

Kapitalmarkt als Lösung

Der Kapitalmarkt ist Teil der Lösung für das Problem der sozialen Gerechtigkeit. Viele der klassischen Linken sehen ihn als Problem. Ich sehe ihn als Werkzeug. Und ich fordere mehr Umverteilung, aber nicht durch Almosen. Sondern durch Eigentum.

Und jetzt?

Das BGE wird am Anfang klein sein, aber stetig wachsen. Die Erträge steigen. Und langsam wird jeder Bürger einen immer größeren Teil davon erhalten. Nicht als Geschenk. Als Anspruch auf das, was ihm gehört.


Ich sehe aber ein, dass meine Idee eine Utopie ist. Es müssten quasi alle demokratischen Länder mitmachen um eine Kapitalflucht zu vermeiden. Aber wenn ich nicht viel zu empathisch und introvertiert wäre um Politiker sein zu können, wäre es das Ziel auf das ich hinarbeiten würde.