Fit bleiben
Früher war fit bleiben bei mir nie so wirklich ein Thema. Ich war zwar nie sonderlich sportlich aber immer ausreichend fit für alles was ich vor hatte. Als Kind bin ich immer viel draußen gewesen, bin viel Fahrrad gefahren und habe Judo gemacht.
Als Student kamen dann Iaido und Yoga dazu.
Nach dem Studium wurde ich fitter als je zuvor: Klettern und Bouldern wurde meine Leidenschaft. Was ich auch mindestens 2-3 pro Woche gemacht habe. Eine Weile kam auch noch ein regelmäßiger Yoga-Treff mit zwei Freundinnen bei mir daheim dazu.
Dann kamen aber nacheinander die Kinder, ein Jobwechsel und der Kauf unseres renovierungsbedürftigen Hauses dazu. Und so sind all diese Aktivitäten schnell auf Null gefallen. Besonders die Babyzeit hat da ziemlich reingehauen. Tom war ein Tragling: Ein Kind das sehr wenig außerhalb des Tragetuchs geschlafen hat.
Also habe ich, abgesehen von langen Spaziergängen, in der Zeit gar keinen Sport gemacht. Und bei diesen Spaziergängen war ich oft im Zombie-Modus. Müdikgkeit und Cortisollevel so hoch das ich mich danach kaum dran erinnern konnte wo ich überhaupt war.
Auch in der Zeit danach bin ich nicht regelmäßig dazu gekommen was sportliches zu machen. Da ich jetzt mit über 40 Jahren doch ziemlich unfit geworden bin und mehr als 10 kg zugenommen habe will ich das nun aber ändern.
Ich bin allerdings kein Mensch der sich in einem Fitnessstudio wohlfühlt. Und auch Team-Sport liegt mir überhaupt nicht. Klettern und Bouldern war toll, aber da fehlt mir immer noch meist die Zeit dafür. Was ich brauche sind effiziente Trainigsroutinen die ich entweder über den Tag verteilt machen kann, oder abends noch, wenn alle anderen schlafen.
So habe ich mir die folgenden Dinge überlegt, die ich nun auch konsequent mache:
