Kerstins Butter-Tofu
von Kerstin
(Kein Rezept, eher so eine allgemeine Annäherung an eine Zubereitungsart)
Gibt 2-3 Portionen
Die Geräte
- Nicht zu kleine Pfanne
- Stab- oder Standmixer
- evtl. Backofen oder Airfryer (geht auch ohne)
Die Beilagen
Basmatireis und/oder Naan oder ganz was anderes
Der Tofu
- Schnittfester Tofu (1 Pck. mit ca. 400-450 g Abtropfgewicht)
- Gewürze: Z.B. beliebiges Currypulver und/oder Garam Masala und/oder Currypaste und/oder was sonst noch so schmeckt
- Joghurt, wer mag (geht an dieser Stelle auch ohne, kommt dann später rein)
Der Tofu kann entweder je nach Laune in kleinere oder größere Würfel geschnitten werden oder in mundgerechte Stücke gerissen.
Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Mit Joghurt und Gewürzen vermischen und für 20-25 Minuten im Backofen backen. So macht es Sebastian Maas in dem Rezept für Butter Tofu, das ich als erstes ausprobiert habe. Schmeckt.
- Oder, wenn das zu aufwändig oder es zu warm für den Ofen ist: Beiseite stellen und am Ende in die Soße geben. Schmeckt auch.
- Oder den Tofu mit Speisestärke vermischen, ein wenig salzen und/oder andere Gewürze dazugeben und in der Pfanne oder dem Airfryer knusprig braten, am Ende in die Soße geben. Schmeckt auch.
- Oder man kann ihn auch am Anfang mit kochendem Wasser übergießen (am Stück oder schon zerkleinert) und so 5-10 Minuten stehen lassen. Manche lassen ihn auch kurz kochen. Dann abgießen und trocken tupfen. Es heißt, dass er dann besser den Geschmack der Soße aufnimmt. Schmeckt auch.
Die Soße
- Butter und/oder Öl
- Zwiebel, Ingwer, Knoblauch nach Geschmack (oder weiteren Terminen an dem Tag). Ingwer und Knoblauch kann man gerne viel nehmen.
- ein paar Tomaten (etwas klein geschnitten) oder passierte Tomaten
- Cashewkerne (eine Hand voll)
- Joghurt nach Gefühl (so 3 oder 4 gehäufte EL)
- Sahne, ein guter Schuss
- Salz und Pfeffer
Optional: Die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie gut bedeckt sind, und beiseite stellen. Sie werden später mit dem Stab- oder Standmixer zerkleinert. Es geht auch ohne Einweichen, aber so hat der Mixer es etwas einfacher.
Die Zwiebel in Butter oder Öl anbraten. Die darf gerne weich werden. Ingwer und Knoblauch wie-auch-immer zerkleinert dazu, kurz mitbraten. Wer frische Tomaten verwendet, sollte die jetzt dazutun und etwas köcheln lassen.
Die Zwiebel-Ingwer-Knoblauch-und-evtl-Tomaten-Mischung zu den Cashewkernen geben und fein pürieren.
Alles zurück in die Pfanne geben. Jetzt kann man noch passierte Tomaten, Sahne und evtl. Wasser dazu tun. Das ein bisschen köcheln lassen, bis die Soße schön dickflüssig ist.
Dann Joghurt dazugeben und den Tofu, warten bis alles warm ist, nochmal abschmecken und mit Basmatireis servieren. Naan geht auch. Es schmeckt sogar mit Nudeln, allerdings nicht ganz so gut (meine Meinung).
Man kann auch z.B. Spinat, Brokkoli oder Erbsen dazutun (jeweils so, dass alles am Ende gar ist).
Übrigens schmeckt diese Art Soße auch ohne Tofu. Ich habe sie z.B. auch mal für ein Kichererbsen-Curry verwendet. Also Soße zubereiten, am Ende Kichererbsen rein, fertig.
Ja ich weiß, ist kein so wirklich detailliertes Rezept. Aber so koche ich: Alles zusammenpanschen, und am Ende schmeckt es (meistens) lecker. Wer es ein wenig genauer mag, kann bei Sebastian Maas schauen (Link siehe oben).
Ich habe ein paar Versuche gebraucht, bis ich wusste, worauf es bei diesem Rezept für mich/uns ankommt. Und weil das hier kein Food-Blog ist, könnt ihr das auch machen 🙂
Schon der erste Versuch war aber so verdammt lecker, dass wir das seitdem schon sehr oft gemacht haben - immer ein bisschen anders. Für mich war das - endlich - der Beginn meiner Liebe zu Tofu. Ich hatte schon jahrelang immer wieder verschiedene Zubereitungsarten ausprobiert. Essbar war es am Ende immer, aber irgendwas hat gefehlt.
Inzwischen mag ich Tofu auch anders zubereitet sehr gerne.
